Herzlich Willkommen bei Galerie Teesign 77 Berlin

Chinesische japanische Tusche Zeichnung Malerei Kalligraphie



Galerie Teesign 77 ist ein besonderer chinesicher und japanischer Kunstraum auf Hauptstraße, Berlin, die 2018 von dem chinesischen Künstler, Tailai, in Eigeninitiative gegründet wurde.

Gezielt versucht Tailai zwei Brücken vom Alten zum Neuen und vom Osten zum Westen zu schlagen; die jahrhundert alte Tradition der chinesicher und japanischer Malerei mit modernem Geschmack des Designs zu verbinden, eine althergebrachte Erfahrung mit neuer Experience zu vereinen.

Dazu stellt er seine eigenen Kreative Malerei in der Galerie Teesign 77 aus und belebt mit der chinesichen japanischen Tusche Malerei die alltägliche Tiere, Landschaft, Pflanzen, wilde Blumen und Früchte, wie Glyzinien, Gänseblümchen, Bambus, Orchideen, Lotus, Trauben, Fische und Vögel.

Seine Tusche Zeichnung wird oft aktualisiert. Aufgrund der begrenzten Galerieräume werden einige neue Tusche Zeichnung nur auf der Website von Galerie Teesign 77 veröffentlicht. Mögen diese oft aktualisierten Zeichnung ständig Überraschungen in Ihr Leben bringen. Wenn Sie zu Galerie Teesign 77 kommen, werden Sie neben der japanischen chinesichen Malerei auch viele hochwertige chinesischen Tees und japanische Teesets entdecken.







Blumen Tusche Malerei


Der sogenannte (chinesisch: 写意) Freihandpinsel betont den Ausdruck persönlicher Emotionen, wobei der subjektive Wille des Autors im Vordergrund steht. Der Ausdruck des Individuums basiert hauptsächlich auf dem subjektiven Willen, ergänzt durch den objektiven.

Durch die Beschreibung von Blumen, Gräsern und Bäumen wird das einzigartige Gefühl des Autors eingebettet. Es ähnelt der Poesie, Liebe mit Objekten auszudrücken und Bestrebungen mit Objekten auszudrücken.


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Blumen Tusche Malerei | Flower painting







Vier edlen Herrn


Seit der Zeit des Konfuzius sind Bambus, Orchidee, Pflaume, Blüte und Chrysantheme als die "Vier Herren" der chinesischen Tuschmalerei bekannt. In Japan sind sie als die "Vier Paragone" bekannt. Sie symbolisieren die verschiedenen Eigenschaften des idealen Gentleman - kultiviert, mit gutem Charakter und Persönlichkeit. Dies sind die Themen der beginnenden Studenten in Sumi-e. Die Pinselstriche, die während des Studiums der vier Herren gelernt wurden, bilden die Grundlage für die spätere Arbeit. Ironischerweise sind dies zwar die ersten Fächer, die gelernt werden, aber in der Regel auch die letzten, die gemeistert werden.

Bambus ist ein Symbol für die Tugend der Bescheidenheit. Weil er immergrün ist, ist er auch ein Symbol der Langlebigkeit. Es gibt ein berühmtes Sprichwort, das besagt, dass ein Künstler erst zum Bambus werden muss, bevor er ihn malen kann.

In der chinesischen Kunst sind die Vier Herren oder Vier Edlen (chinesisch: 四君子), was wörtlich "Vier Junzi" bedeutet, ein Sammelbegriff, der sich auf vier Pflanzen bezieht: die Pflaumenblüte, die Orchidee, den Bambus und die Chrysantheme.Der Begriff vergleicht die vier Pflanzen mit den konfuzianischen Junzi oder "Herren". Sie werden am typischsten in traditioneller Tusch- und Laviermalerei dargestellt und gehören zur Kategorie der Vogel- und Blumenmalerei in der chinesischen Kunst. In Übereinstimmung mit der weit verbreiteten Verwendung der Natur als Bildmaterial im literarischen und künstlerischen Schaffen sind die Vier Herren ein immer wiederkehrendes Thema für ihre Symbolik der Aufrichtigkeit, Reinheit, Demut, Ausdauer gegen harte Bedingungen, neben anderen Tugenden, die in den chinesischen Traditionen geschätzt werden.

Die Vier Herren wurden seit der Zeit der Song-Dynastie (960-1279) wegen ihrer raffinierten Schönheit in der chinesischen Malerei verwendet und später in anderen Teilen Ostasiens von Künstlern in China, Japan und Korea übernommen. Da sie die vier verschiedenen Jahreszeiten darstellen (die Pflaumenblüte für den Winter, die Orchidee für den Frühling, den Bambus für den Sommer und die Chrysantheme für den Herbst), werden die vier verwendet, um die Entwicklung der Jahreszeiten im Laufe des Jahres darzustellen.



Bambus Tusche Zeichnung


Werke der Bambus Tuschmalerei, meist in Tusche, sind ein anerkanntes Motiv oder der chinesischer oder japanischer Tusche Malerei. In einem Werk der Bambus Tuschzeichnung mit Tusche malt ein erfahrener Künstler und Kalligraph einen Bambusstengel oder eine Gruppe von Stängeln mit Blättern. Der Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund und zwischen den unterschiedlichen Texturen, die von den Stängeln und Blättern dargestellt werden, gab dem Maler Raum, seine Meisterschaft mit Tusche und Pinsel zu darstellen.

Seit den Tagen ihres gemeinsamen Ursprungs sind die chinesische Malerei und die chinesische Schrift verwandte Künste. Sie benutzen die gleiche Ausrüstung und teilen Ziele, Techniken und Standards. Von Anfang an wurde Bambus auf die gleiche Art und Weise geschrieben und auch gemalt, mit anderen Worten, ein Werk, das Bambus darstellt, ist sowohl ein Gemälde als auch ein kalligrafisches Werk.

Der Bambus Tuschmaler schreibt oft ein Gedicht ein, das das Gemälde begleitet und das Motiv weiter verdeutlicht. Das Gedicht ist oft ein integraler Bestandteil der Tuschmalerei. Ein Betrachter des Werkes kann die Kalligraphie des Gedichtes mit der Kalligraphie des Gemäldes vergleichen, da beide typischerweise mit demselben Pinsel eingeschrieben sind und eine ähnliche Stimmung und einen ähnlichen Bewusstseinszustand widerspiegeln.



Bambusmaler


Es gibt sogenannte "Bambusmaler", die ihr ganzes Leben lang nur Bambus malen. Der Bambus ist stark, aufrecht und verlässlich. Er kann sich mit dem Wind, dem Sturm und dem Regen verbiegen, aber er bricht nie. Er ist ein wahrer Gentleman von Mut und Ausdauer.

Die Bambuspflanze wurde von vielen Japane und Chinese wegen ihrer Ausdauer und vegetativen Produktivität genau beobachtet. Besonders geschätzt wurde Bambus von Männern und Frauen, die in der Tradition des Konfuzius ausgebildet waren. Bambus übt auch auf gebildete Menschen eine gewisse visuelle Anziehungskraft aus, weil seine entweder von der Sonne oder vom Mond auf die Papierfenster eines japanischen oder chinesischen Hauses geworfene Silhouette eine poetische Wirkung hat. Der gerade Bambusstängel war das Symbol des Weisen, da er sich in der Not zwar immer biegen, aber nicht brechen konnte. Bambus wurde als Vorbild für moralische Kraft angesehen, und die Wertschätzung des Bambus wurde als ein Akt der Selbstkultivierung betrachtet. Der innere Bereich des Bambusstängels symbolisiert die Leere, die man im klaren Kopf herstellen muss, bevor man an nützliche Ideen denkt. Von dem Tusche-Bambusmaler Wen Tong wurde gesagt, dass "Man in seinem Herzen ganze Bambus Tuschzeichnung haben soll" (chinesisch: 成竹在胸). Um es einfacher auszudrücken: Man sollte immer einen klaren Verstand und eine vollständigen Planskizze haben, wenn man sich mit den Dingen beschäftigt, um Chaos zu vermeiden und die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Diese Eigenschaften vom Bambus reichen aus, um zu bestätigen, dass der Bambus ein vollständiges Sujet ist, denn er stellt bleibende Werte dar, die man braucht, um mit dem Leben zurechtzukommen, und er befiehlt einem wirklich talentierten Maler, verschiedene Töne zu schaffen, die sich nie wiederholen und korregieren.



Techniken der Tuschemalerei Bambus


Das erste Prinzip der Zusammensetzung des Bambus ist, dass die vier Teile der Pflanze in der folgenden Reihenfolge betrachtet werden sollten: Stamm, Knoten, Zweige und Blätter. Wenn die Grundregel nicht befolgt wird, sind Zeit und Mühe vergeudet und das Bild wird nie vollendet sein.

Im technischen Bereich musste man ein Experte mit dem Pinsel sein, um perfekt zylindrische, glatte und harte Internodien und dünne, durchsichtige, vielgestaltige nervöse Blätter, die in verschiedenen Perspektiven platziert werden, auszuführen. Man sollte auch ein ausgeprägtes Talent dafür haben, zu erkennen, wo man dunkle Töne und helle Töne im Gemälde platzieren sollte. Anfänger müssen häufig übungen der Bambus-TuschZeichnung machen, um Erfahrungen zu sammeln.



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Schnee Bambus | snow Bamboo



Chrysantheme Tusche Malerei


Chrysantheme ist eine der zehn berühmtesten Blumen in China. Sie wird seit mehr als dreitausend Jahren in China angebaut. Chinesische Chrysanthemen verbreiteten sich gegen Ende von Ming und frühem Qing in Europa. Chinesen lieben Chrysanthemen sehr. Seit der Song-Dynastie gibt es ein jährliches Chrysanthemenfestival unter den Menschen. In alten Mythen und Legenden wurde der Chrysantheme die Bedeutung von Glücksverheißung und Langlebigkeit gegeben. Viele chinesische Dichter und Maler der vergangenen Dynastien haben Gedichte gesungen und Chrysanthemen gemalt. Daher haben eine Vielzahl von literarischen und künstlerischen Werken und Kunstchrysanthemen, die Chrysanthemen loben, Menschen mit vielen Meisterwerken zurückgelassen und werden für lange Zeit weitergegeben.

Japans Kaiserhaus zeigt bis heute die Chrysantheme als königliches Symbol. In japanischen Heimen ziert sie als Ikebana oder in Form einer Tuschzeichnung während der Sommermonate die Wohnräume. Die Vier edlen Herren wurden seit der Zeit der Song-Dynastie (960-1279) wegen ihrer raffinierten Schönheit in der chinesischen und japanischen Malerei verwendet und später in anderen Teilen Ostasiens von Künstlern in Japan(Sumi-e) und Korea übernommen. Da sie die vier verschiedenen Jahreszeiten darstellen (die Pflaumenblüte für den Winter, die Orchidee für den Frühling, den Bambus für den Sommer und die Chrysantheme für den Herbst), werden die vier verwendet, um die Entwicklung der Jahreszeiten im Laufe des Jahres darzustellen.



Chrysanthemen chinese japanese ink Sumi-e painting chinesische japanische Tusche Malerei

Chrysanthemen Herbst| daisy autumn



Pflaume Tusche Zeichnung


Die Drei Freunde des Winters ist ein Kunstmotiv, das die Kiefer, den Bambus und die Pflaume umfasst. Die Chinesen feierten die Kiefer, den Bambus und die Pflaume gemeinsam, da sie beobachteten, dass diese Pflanzen im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen nicht verwelken, wenn sich die kalten Tage in die Wintersaison vertiefen. Von den Chinesen als die Drei Freunde des Winters bekannt, traten sie später in die Konventionen der ostasiatischen Kultur ein. Zusammen symbolisieren sie Standhaftigkeit, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit. Sie sind im Konfuzianismus hoch angesehen und repräsentieren als solche das Ideal des Gelehrten und Gentleman.

Die japanischen Pflaumenbäume können bis zu 300 Jahren alt werden. An ihren knorrigen, verdrehten Ästen erscheinen im Frühling zarte weiße oder rosa Blüten. Als Symbol eines auch im Alter noch aktiven und dem Leben zugewandten Menschen werden sie in Japan sehr verehrt.

Der Pflaumenbaum ist der erste, der blüht und Knospen bildet, bevor seine Blätter erscheinen. Da er sehr früh im Jahr blühen kann, ist er ein Symbol des Winters; wegen seiner Reinheit symbolisiert er auch die Jungfräulichkeit.

Wenn du einen Pflaumenbaum malen kannst, beherrschst de alle anderen Bäume. Bambus und Orchidee sind eine hervorragende Grundlage für alle Arten von Blättern. So beginnt die klassische Grundschule in der chinesischen Tuschemalerei und japanischen Sumi-e paingting mit den vier Edlen und führt hierüber zu allen anderen Techniken.



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Rote Pflaumenblüte | Red plum



Orchidee Tuschemalerei


Die Orchidee wird in China seit Hunderten von Jahren kultiviert. Seit der Zeit des Philosophen Konfuzius (551-479 v. Chr.) wird die Orchidee mit prinzipientreuen, moralischen Herren in Verbindung gebracht, deren Talent und Integrität von den Mächtigen nicht anerkannt wird. Im Laufe der Jahrhunderte schrieben verschiedene literarische und philosophische Werke der Orchidee andere Tugenden zu, wie Freundschaft, Loyalität und Patriotismus. Aufgrund dieser Assoziationen identifizierten sich die Mitglieder der offiziellen Gelehrtenklasse stark mit der Orchidee.

Während der Song-Dynastie (960-1279) wurde die Orchidee zu einem eigenständigen Thema der chinesischen Malerei. Künstler schufen akribische Darstellungen der Orchidee mit Umrissen und Farbe. Ab dem dreizehnten Jahrhundert entschieden sich die meisten gelehrten Künstler dafür, die Blätter und Blüten kalligrafisch zu malen und nur Tusche zu verwenden. Nach der Eroberung der Song durch die Mongolen im Jahr 1279 und der Gründung der Yuan-Dynastie nahm die "Tusche orchidee" starke Züge der Loyalität gegenüber dem gefallenen Regime an.

Die Orchidee als ein Thema der chinesischen Malerei war auch für bestimmte Gruppen attraktiv, die am Rande der Gesellschaft florierten. Mönchskünstler, die der Chan-Kunstschule des Buddhismus angehörten, eigneten sich zum Beispiel die Tusche-Orchidee für ihre eigenen Zwecke im vierzehnten Jahrhundert. In ähnlicher Weise blieb die Pflanze zwar unter gelehrten Künstlern immer beliebt, aber während der späten Ming- und der frühen Qing-Dynastie (16. bis 17. Jahrhundert) wurde die Tusche-Orchidee auch zu einer Hauptstütze für eine Gruppe bekannter Kurtisanenmaler, von denen viele romantische Liaisons mit prominenten Gelehrten der damaligen Zeit bildeten.

Zweck dieser Aktivität ist es, das von chinesischen Gelehrten/Mönchen als "Die vier edlen Herren" bezeichnete Konzept zu veranschaulichen, während vier Pflanzen die vier Jahreszeiten bedeuten und begehrte konfuzianische Eigenschaften. Die kleine, unscheinbare wilde Orchidee entspricht dem Frauenideal des Ostens. Ihre langen, schmalen, oft gedrehten Blätter sind ein Zeichen für Eleganz und Einfachheit. Immer wird sie dem Lernenden als erstes Motiv der Tusche Malerei angeboten. Die Pflaumenblüte stand für den Winter, die Orchidee für den Frühling, der Bambus für den Sommer und die Chrysantheme für den Herbst.



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Orchidee | orchid







Landschaft Tusche Malerei


Die Landschaftsmalerei stellt die Bedeutung und den Rhythmus des Bildes dar, ohne Licht und Schatten zu betonen.


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Landschaft Berg Wasser Tusche Malerei | Landscape mountain water painting







Tier Tusche Zeichnung


Die Welt der Tiere ist wundervoll und schön. Seit der Antike sind Tiere die bevorzugten Schöpfungsobjekte der Maler. Die durch Tuschemalerei dargestellten Tiere sind lebendig und prägnant.


Tier chinese japanese ink Sumi-e painting chinesische japanische Tusche Zeichnung Malerei







Postkarte im Stil der Tuschemalerei


Hier ist eine Sammlung von Gemälden von Tailai seit mit unterschiedlichen Themen und reichen Ausdrucksformen.


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Kalligrafie


Tuschemalerei und Kalligrafie sind eine Familie. Sie alle stammen von alten chinesischen Schriftzeichen, den Hieroglyphen. Hieroglyphen sind sowohl Text als auch Grafiken.

Das Bild zeigt chinesische Kalligrafie auf Deutsch. Wenn Sie Deutsch sprechen, können Sie den Text lesen, aber wenn Sie kein Deutsch sprechen, können Sie den Text nicht lesen. Interessanterweise sieht diese Kalligraphiearbeit chinesisch oder japanisch aus.


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Tuschemalerei Kurse


Ab 2021 bietet teesign 77 Tusche Malkurse an. Die Kurszeit ist sehr flexibel und richtet sich nicht exakt nach der auf der Website veröffentlichten Kurszeit. Bei Interesse können Sie sich telefonisch über die Kursinhalte erkundigen und die Kurszeit für Sie vereinbaren. Es spielt keine Rolle, ob Sie eine Zeichnungsgrundlage haben oder nicht, Sie können teilnehmen.

Der Kursleiter ist Tailai. Er studierte vier Jahre Chinesische Tuschemalerei und diplomierte, danach studierte er Kalligrafie, Malerei und Illustration im Fachbereich Kommunikationsdesign der FH Potsdam. Ausstellungen fanden in Deutschland und China statt. Er hat viel praktische kreative Erfahrung und Malfähigkeiten, die er mit Ihnen teilen kann.


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